Im Dezember besuchen wir das weihnachtliche Berlin und wohnen im eleganten Hotel de Rome — direkt neben der Staatsoper Unter den Linden. Dort erwarten uns zwei große italienische Opern: Puccinis »La Bohème« und Verdis »Nabucco«. Nur wenige Schritte vom Hotel entfernt besuchen wir den schönsten Weihnachtsmarkt Berlins auf dem Gendarmenmarkt, die große Ausstellung flämischer Meisterzeichnungen am Kulturforum und — exklusiv für unsere Gruppe — das Kunsthaus Achim Freyer. Freuen Sie sich auf Musik, Kunst, und den vorweihnachtlichen Zauber im Herzen der Hauptstadt.
Puccini — »La Bohème«
Puccinis Oper spielt in Paris um Weihnachten: Am Heiligabend verliebt sich der mittellose Dichter Rodolfo auf den ersten Blick in seine Nachbarin, die zerbrechliche Mimì. In einer losen Szenenfolge porträtiert Puccini die Welt der Pariser Bohème des 19. Jahrhunderts zwischen ausgelassener Feierlust und Existenznot. Zugleich erzählt die Oper eine der berührendsten Liebesgeschichten der Opernliteratur. In den poetischen Bildern der Inszenierung von Lindy Hume erleben wir Elsa Dreisig als Mimì und Riccardo Massi als Rodolfo.
Die australische Regisseurin verzichtet auf jede Effekthascherei und vertraut ganz auf die Wahrhaftigkeit der Figuren. In den bewusst kargen, abgewohnten Räumen wird nicht die Pariser Kulisse ausgestellt, sondern das Innenleben der Bohème: ihre Sehnsüchte, ihre Freundschaften und die harte Wirklichkeit, an der sie zerbrechen. Ivan Repušić lässt Puccinis klangmalerische Musik am Pult der Staatskapelle Berlin in warmen Farben leuchten.
Hörbeispiel — Elsa Dreisig
Lernen Sie die Stimme unserer Mimì schon jetzt kennen — hier singt Elsa Dreisig eine Arie aus Puccinis Tosca:
Verdi — »Nabucco«
»Nabucco«, 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführt, war Verdis Durchbruch. Zu biblischer Zeit in Jerusalem und Babylon spielend, erzählt die Oper vom Schicksal zweier Völker, sowie von der Überheblichkeit des Titelhelden, der sich zum Gott erklärt und dem Wahnsinn verfällt. Feierliche Tableaus wie der berühmte »Va, pensiero«-Chor der gefangenen Hebräer stehen neben leidenschaftlichen Solis und dramatischen Ensembles.
Die Titelpartie singt der Ausnahmebariton Amartuvshin Enkhbat, an seiner Seite glänzen Anna Netrebko als furiose Abigaille und der Tenor Fabio Sartori als Ismaele. Ein Aufeinandertreffen großer Stimmen, das diesen Abend zu einem Höhepunkt unserer Reise macht.
Emma Dantes zurückhaltende Inszenierung stellt stets die Sänger in den Vordergrund: Bespielt wird nur die vordere Bühnenfläche, sodass sich der Stimmenklang ähnlich einer konzertanten Aufführung vollends über dem Publikum ausbreiten kann.
Fotos der Nabucco-Inszenierung von Emma Dante — Staatsoper Unter den Linden
Rubens, Jordaens, van Dyck — Flämische Meisterzeichnungen
Erstmals nach fünfzig Jahren zeigt das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin wieder mehr als 100 herausragende Zeichnungen von 28 flämischen Künstlern aus eigenem Bestand aus der Zeit zwischen 1570 und 1650. Im Zentrum stehen Blätter von Peter Paul Rubens, Jacob Jordaens und Anton van Dyck, ergänzt um Meister wie Lucas van Uden oder Adriaen Brouwer. Die oft erstaunlich malerischen, kraftvollen Zeichnungen entstanden meist als Vorbereitung für auszuführende Werke. Sie erlauben faszinierende Einblicke in den kreativen Schaffensprozess — von der ersten Skizze über Figurenstudien bis zu farbigen Entwürfen. Blättern Sie durch eine kleine Auswahl:
Achim Freyer Kunsthaus
Am dritten Tag öffnet das Achim Freyer Kunsthaus exklusiv für unsere Gruppe seine Türen. Freyer ist einer der großen deutschen Opernregisseure und war seit 1976 Professor für Bühnenbild an der Universität der Künste Berlin — dass er auch ein bedeutender Maler und Kunstsammler ist, wissen die wenigsten. Auf drei Etagen versammelt seine Privatsammlung in überbordender »Petersburger Hängung« Werke weltberühmter Künstler — von Picasso und Miró bis Warhol und Baselitz — dicht vereint neben Outsider Art und Naiver Kunst.
Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt
Nur wenige Schritte vom Hotel entfernt liegt der schönste Weihnachtsmarkt Berlins: der WeihnachtsZauber auf dem Gendarmenmarkt, festlich gerahmt von Konzerthaus, Deutschem und Französischem Dom. Kunsthandwerker zeigen ihr Können, auf der Bühne wechseln sich Chöre und Ensembles ab, und in den beheizten Zelten locken Berliner Spitzenköche. Freuen Sie sich auf Musik, Genuss und vorweihnachtlichen Zauber im Herzen der Hauptstadt.

Hotel de Rome
Wir residieren im eleganten Hotel de Rome am Bebelplatz — untergebracht im prachtvollen ehemaligen Stammsitz der Dresdner Bank von 1889 und seit seiner Eröffnung 2006 eine der ersten Adressen der Hauptstadt. Ab 2027 wird das Haus als Four Seasons Hotel Berlin in ein neues Kapitel starten — wir erleben es noch in seinem vertrauten Glanz. Die Staatsoper Unter den Linden liegt direkt nebenan, der Gendarmenmarkt ist fußläufig in wenigen Minuten erreicht. Im einstigen Tresorraum des Bankhauses schwimmt man heute im goldschimmernden 20-Meter-Pool des De Rome Spa, dazu Saunen und ein umfangreiches Behandlungsangebot. Ihr Superior Room bietet auf etwa 35–38 m² Ruhe und Komfort; die geräumigen Marmorbäder mit Mosaikboden verfügen über Dusche und Badewanne. Nach den Opernabenden lädt die Bebel Bar zum stilvollen Ausklang.
Enthaltene Leistungen
- Begrüßungsumtrunk
- Gemeinsames Abendessen am Ankunftsabend
- Drei Übernachtungen im 5-Sterne-Hotel de Rome inkl. Buffetfrühstück
- Kostenfreie Benutzung des Wellnessbereichs inkl. Pool
- Führung durch das Kupferstichkabinett (Rubens, Jordaens, van Dyck)
- Eintrittskarte/n der 1. Kategorie für G. Puccinis »La Bohème«
- Exklusive Führung durch das Achim Freyer Kunsthaus
- Eintrittskarte/n der 1. Kategorie für G. Verdis »Nabucco«
- Pausenumtrunk in den Opernpausen
- Taxifahrten zu den Museen