Die Arena di Verona ist das größte Opernhaus unter freiem Himmel — ein römisches Amphitheater aus dem ersten Jahrhundert, in dem seit 1913 ohne jede elektronische Verstärkung gespielt wird. Der Anlass unserer Reise ist einmalig: Zum ersten Mal ist Anna Netrebko, die größte Diva unserer Zeit, innerhalb weniger Tage am selben Ort in zwei Produktionen zu erleben — als Aida und als Abigaille in »Nabucco«. Dazu sehen wir »Carmen« und »La traviata«.
Die vollständigen Besetzungen und unser Hotel stehen noch nicht fest; das Rahmenprogramm wird derzeit ausgearbeitet. Vorgestellt ist hier zunächst der Rahmen der Reise.
Das Programm
Die Ränge der Arena vor Beginn der Vorstellung.
An vier aufeinanderfolgenden Abenden erleben wir die Titel, die das Repertoire der Arena seit Jahrzehnten tragen — in »Aida« und »Nabucco« singt Anna Netrebko. Für alle vier Vorstellungen sind Karten der ersten Kategorie vorgemerkt. Die vollständigen Besetzungen gibt die Fondazione Arena di Verona mit dem Spielplan bekannt.
Verdi — »Aida«
Die Oper, mit der 1913 alles begann: Zum hundertsten Geburtstag Verdis eröffnete »Aida« die erste Festspielsaison in der Arena. An diesem ersten Abend erleben wir Anna Netrebko in der Titelpartie. Kein Werk verträgt die Dimensionen des Amphitheaters besser — der Triumphmarsch ist hier keine Behauptung, sondern ein Ereignis.
Bizet — »Carmen«
Die meistgespielte Oper der Arena-Geschichte. Sevilla auf einer Bühne von der Breite eines Stadions, auf der stellenweise über 300 Protagonisten stehen: Zigarettenfabrik, Stierkampfarena und die Freiheit einer Frau, die dafür mit dem Leben bezahlt.
Verdi — »La traviata«
Der Gegenpol zum Monumentalen: eine Kammertragödie über Liebe, Konvention und Krankheit, die in der Arena ihre eigene Wirkung entfaltet, wenn zehntausend Menschen für Violettas letzte Szene verstummen.
Verdi — »Nabucco«
Verdis früher Durchbruch, getragen vom Gefangenenchor »Va, pensiero« — jener Melodie, die Italien als heimliche Hymne gilt und in den Steinrängen der Arena regelmäßig ein zweites Mal verlangt wird. Anna Netrebko erleben wir an diesem Abend als Abigaille.
Segeln auf dem Gardasee
Die »Siora Bianca« unter Segeln auf dem Gardasee.
Der Samstag führt uns aus der Stadt hinaus an den Gardasee. In Garda gehen wir an Bord der »Siora Bianca«, eines 17 Meter langen hölzernen Gaffelschoners, gebaut nach den Plänen der amerikanischen Lotsenschoner des 19. Jahrhunderts und seit 2014 im Register der historischen Flotte Frankreichs eingetragen. Der Törn führt an der Punta San Vigilio vorbei zur Isola del Garda; unterwegs gibt es einen Aperitivo, wer möchte, legt beim Setzen der Segel selbst mit Hand an oder steigt zum Baden in den See. Ein Ausflug, den wir aus früheren Reisen kennen und der zu den schönsten Erinnerungen unserer Gäste zählt. Nach dem Mittagessen am Wasser kehren wir am späten Nachmittag nach Verona zurück — rechtzeitig zur »Traviata« am Abend.
Unterwegs auf dem Gardasee mit dem Gaffelschoner »Siora Bianca«.
Wohnen in Nähe der Arena
Die Vorstellungen in der Arena enden spät, oft gegen Mitternacht. Deshalb wohnen wir bewusst in der Altstadt, wenige Gehminuten von der Piazza Bra entfernt.
Blick über die Altstadt von Verona und die Etsch.
Enthaltene Leistungen
- Willkommensdinner am Ankunftsabend
- Fünf Übernachtungen in einem Hotel in der Altstadt inkl. Frühstück
- Eintrittskarte/n der 1. Kategorie für vier Vorstellungen in der Arena di Verona
- Segelausflug auf dem Gardasee mit der »Siora Bianca« inkl. Busfahrt und Mittagessen
Das Rahmenprogramm für die Tage zwischen den Aufführungen wird derzeit noch ausgearbeitet; die Liste enthält zunächst den gesicherten Rahmen der Reise.